Bademoden

Bademoden bei fashionwind.net in Kerpen

Als Bademode wird Kleidung bezeichnet, die zum Schwimmen, Baden oder auch zum Sonenbad getragen werden kann. Sie bedeckt je nach geplantem Einsatzzweck in jeweils unterschiedlichem Ausmaß den Körper. Frauen tragen zum Schwimmen in der Regel einen Badeanzug (schweiz. Badkleid, Badekleid) oder einen zweiteiligen Anzug, der als Bikini bezeichnet. Männer tragen in der Regel heutzutage Badehosen.

Wettkampfschwimmkleidung, die wir in Kerpen nicht führen, kann je nach Ausführung für Männer und Frauen auch lange Ärmel und Beine haben. Verbreitet sind neben herkömmlichen Schwimmanzügen und Hosen auch solche, die aufgrund ihrer glatten Oberfläche den Wasserwiderstand vermindern und damit die Geschwindigkeit erhöhen können. Es gibt Badeanzüge mit spezieller Oberflächenstruktur, die einen geringeren Wasserwiderstand erzeugen sollen. Einige Hersteller bieten solche Badeanzüge ausdrücklich für Männer und Frauen an, andere Hersteller differenzieren Männer- und Frauenmodelle. Diese „Bodyskin“-Anzüge beinhalten meistens auch den Kunststoff Neopren, da die Oberfläche bei diesem Stoff noch geringeren Widerstand ermöglicht.

Bademoden Kerpen
Bademoden Kerpen

Moderne Badebekleidung für beide Geschlechter besteht aus Stoffen, die sich kaum mit Wasser vollsaugen und im nassen Zustand nicht schwerer werden. Auch trägt man sie direkt auf der Haut, also ohne Unterwäsche. In einigen Frei- und Schwimmbädern ist das Tragen von langen Shorts verboten. Es werde viel Wasser mit den Bermudashorts aufgesaugt und aus dem Becken getragen. Dieses Wasser müsse dann wieder aufgefüllt werden und mache die Umgebung des Bassins rutschig. Auch könnten sich in den Taschen der Shorts Abfälle wie Taschentücher oder Zigarettenkippen befinden.[1][2]

Unterschied zwischen Freizeit und Sport

Je nachdem ob Badebekleidung für den professionellen Schwimmsport oder das Baden in der Freizeit gedacht ist, bestehen deutliche Unterschiede. Beim Freizeitschwimmen sind gute Schwimmleistungen eher nebensächlich, während Bequemlichkeit, Zugang zu Sonnenlicht, Erotik und das Vorhandensein von Taschen wünschenswert sind. Im Profisport ist es wünschenswert, dass die Kleidung wenig Reibung erzeugt und nicht behindert. Männer tragen beim Freizeitschwimmen oft Badehosen mit weiten Beinen, da diese für manche bequem sind und über Taschen verfügen. Diese erzeugen aber viel Reibung, behindern die Beine und können bei Sprüngen verloren gehen. Semiprofessionelle Schwimmer tragen oft sehr knappe Badehosen ohne Beine, die zwar keine zusätzliche Reibung erzeugen, aber trotzdem durch viel freie Haut eine hohe Reibung besteht. Jüngere Frauen tragen oft einen Bikini, der den Bauch freilässt oder Badeanzüge mit tiefem Ausschnitt oder freiem Rücken, um erotischer zu wirken und mehr Sonnenlicht an die Haut zu lassen. Durch die viele freie Haut und hydrodynamisch ungünstige Formen wie Ausschnitt und Tutu entsteht viel Reibung. Semiprofessionelle Schwimmerinnen tragen oft Bikinis mit knapper Hose und langem engem Oberteil, das die Brüste flach drückt, aber trotzdem noch viel Haut freilässt.

Professionelle Schwimmer beiderlei Geschlechts tragen dicht anliegende Badeanzüge, die möglichst viel Haut verdecken, sowie grundsätzlich Badekappen (oder Glatze), um ihre natürliche Reibung noch weiter zu verringern. Diese sind oft aus besonderen Materialien, die im Vergleich zu gewöhnlicher Badekleidung noch geringere Reibung aufweisen. Dies stand des Öfteren unter Kritik, weil einige Kritiker der Ansicht sind, dass der Schwimmsport so zur Materialschlacht verkommt. Die Fina hat deshalb spezielle Richtlinien erlassen, welche Schwimmanzüge bei internationalen Wettkämpfen zugelassen sind. Die Richtlinien schreiben vor, dass die Schwimmkleidung für Herren höchstens vom Bauchnabel bis zu den Knien und für Damen höchstens vom Nacken bis zu den Knien reichen dürfen. Sie müssen außerdem aus «textilem Material» sein. Die nationalen Verbände folgen der Vorlage in weiten Teilen.

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